Was kostet ein 30-Sekunden-Video 2026? Preise pro Format (mit Beispielen)

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Was kostet ein 30-Sekunden-Video 2026? Konkrete Preis-Ranges für Social-, TV- und Cinema-Spots plus 3 echte Projekt-Beispiele aus 200+ Kampagnen.
Stopwatch showing 30 seconds next to video editor screen with timeline

Was kostet ein 30-Sekunden-Video 2026? Preise pro Format (mit Beispielen)

Kurzantwort: Ein 30-Sekunden-Video kostet 2026
zwischen 1.500 und 4.500 Euro für einen Social-Media-Spot, zwischen
5.000 und 15.000 Euro für einen TV-Spot und ab 15.000 Euro für
Cinema-Qualität. Den Preis bestimmen Drehtage, Schauspieler, Locations
und Postproduktions-Tiefe – nicht die Sekundenzahl allein.

30 Sekunden klingt kurz. Der Preis ist es nicht zwingend. Wer
„30-Sekunden-Werbespot“ googelt und auf Agentur-Websites landet, stößt
meistens auf „auf Anfrage“ – oder auf Zahlen, die sich nach drei Klicks
als Halbwahrheiten herausstellen.

Deshalb hier die ehrliche Version: Was ein 30-Sek-Spot 2026 wirklich
kostet, warum dieselbe Länge fünfmal so viel kosten kann, und wann es
sinnvoller ist, statt einem einzelnen Spot einfach 20 Kurzvideos zu
produzieren.


1. 30-Sekunden-Video
Kosten 2026 auf einen Blick

Bevor es ins Detail geht, die wichtigste Tabelle. Konsistent zu den
Preisen, die wir auch in unseren Artikeln zu Videoproduktions-Kosten
und Imagefilm-Kosten
nennen – keine Sonderpreis-Überraschungen.

Format Preis-Range 2026 Typische Produktionsdauer Wofür
Social-Media-Spot (30s) 1.500 – 4.500 € 0,5-1 Drehtag Instagram Reels, TikTok, YouTube Shorts, Pre-Roll-Ads
TV-Werbespot (30s) 5.000 – 15.000 € 1-2 Drehtage Privatfernsehen, öffentlich-rechtlicher Kontext
Cinema-Spot (30s) 15.000 – 40.000 € 1-3 Drehtage Kinowerbung mit Cinematic-Look, LED-Wall, Premium-Ausspielung
Kurzvideo-Stack (30s × 20-30 Posts) 4.000 – 10.000 € / Monat rolling (Content Days + Remote) Reichweiten-Aufbau organisch, algorithmisch optimiert

Was diese Tabelle zeigt: Die Länge ist nicht der Preistreiber. Wer
entscheidet, ist das Format – also der Kanal, die Qualitätsstufe und die
technischen Anforderungen. Ein 30-Sekunden-Spot für TikTok und ein
30-Sekunden-Spot für das Kino sind zwei komplett verschiedene
Produktionen.


2. Warum
dieselbe Länge so unterschiedliche Preise hat

Wer zum ersten Mal einen Spot produzieren lässt, wundert sich: 30
Sekunden Laufzeit, aber 1.500 bis 40.000 Euro Preisunterschied? Das ist
kein Agentur-Trick. Es liegt an sechs konkreten Faktoren.

Produktionsstandard und Crew-Größe

Ein Social-Spot für Instagram läuft typischerweise auf einem
Smartphone-Screen in 9:16. Ein Cinema-Spot läuft auf einem
20-Meter-Leinwandformat. Das zieht unterschiedliche Anforderungen an
Kamera, Objektive, Licht-Setup und Crew nach sich – und damit
unterschiedliche Produktionskosten, noch bevor die Kamera läuft.

Konzept-Tiefe

Ein Social-Spot kann nach einem bewährten Gerüst entstehen: Hook,
Problem, Lösung, CTA – fertig. Ein TV-Spot braucht oft eine Idee, die
innerhalb von 30 Sekunden emotional verankert, eindeutig branded und bei
20 Wiederholungen am Abend noch nicht nervt. Das ist konzeptionell ein
anderes Projekt.

Schauspieler und Besetzung

Eigene Mitarbeiter oder der Geschäftsführer selbst vor der Kamera:
kein Geld für Gagen. Professionelle Schauspieler mit Vertrag, Gage und
TV-Lizenzen: ein eigener Kostenblock, der sich je nach Reichweite und
Laufzeit erhöht.

Postproduktions-Tiefe

Standard-Schnitt mit Farbkorrektur und Musik reicht für Social.
Cinematic Color-Grading, Motion-Graphics und professionelles Soundmix
für Kinoton sind ein anderes Level – und entsprechend aufwendiger in der
Post.

Lizenzen

Musik, Stock-Footage und Schauspieler-Rechte werden nach
Verbreitungsgebiet und Ausspielkanal lizenziert. Ein Social-Spot, der
nur auf Instagram läuft, braucht andere Lizenzen als einer, der
bundesweit im TV oder in Kinos gezeigt wird. Dieser Unterschied schlägt
sich direkt in den Gesamtkosten nieder – und wird zu oft erst am Ende
des Projekts besprochen.

Anzahl der Locations

Eine Location, ein Aufbau, ein Abbau – effizient. Drei Locations für
drei verschiedene Szenen bedeuten dreifache Logistik. Das ist keine
Faustregel, sondern Produktionsrealität.


3.
Format-Übersicht: Social-Spot, TV-Spot, Cinema-Spot

3.1
Social-Media-Spot (Instagram, TikTok, YouTube Shorts)

Preis-Range 2026: 1.500 – 4.500 Euro

Das ist das zugänglichste Format – und das, in dem 2026 die meisten
Produktionen landen. Warum? Weil Social-Media-Algorithmen im 9:16-Format
mehr Reichweite generieren als jedes klassische Werbeformat, und weil
der Einstieg in die Produktion ohne große Hürden möglich ist.

Was du für 1.500 bis 4.500 Euro bekommst: einen Drehtag oder halben
Drehtag, eine Location, Konzept nach bewährtem Gerüst, saubere
Postproduktion, Export für alle gängigen Social-Formate. Bei 4.500 Euro
bist du eher bei einer aufwendigeren Inszenierung mit Besetzung,
mehreren Szenen oder höherem Konzeptaufwand.

Die untere Grenze von 1.500 Euro ist realistisch für einen kompakten
Spot ohne Schauspieler, ohne komplexe Locations und ohne aufwendiges
Konzept-Development. Alles darunter ist entweder Eigenproduktion oder
eine Produktion ohne Spielraum für Korrekturen.

Wichtig für 2026: Auf TikTok, Reels und Shorts zählt Authentizität
mehr als Hochglanz. Ein Spot, der wie ein echter
Talking-Head-UGC-Style-Content aussieht, schlägt im Algorithmus oft
einen aufwendig inszenierten Marken-Spot – zu einem Bruchteil des
Preises.

3.2 TV-Werbespot

Preis-Range 2026: 5.000 – 15.000 Euro

TV-Spots beginnen bei 5.000 Euro – und das ist die Untergrenze für
eine Produktion, die im Privatfernsehen tatsächlich funktioniert. Warum
teurer als ein Social-Spot?

Erstens die technischen Anforderungen: TV-Sender haben eigene
technische Abnahme-Kriterien (Audio-Normierung, Auflösung,
Aspect-Ratio-Standards). Die Produktion muss diese Kriterien erfüllen,
bevor der Spot überhaupt gesendet werden kann.

Zweitens die Konzept-Anforderungen: Ein TV-Spot läuft in einem Umfeld
mit anderen Spots. Er konkurriert um Aufmerksamkeit in einem Moment, in
dem viele Zuschauer wegschauen oder zum Kühlschrank gehen. Das stellt
andere Anforderungen an Hook und Branding als ein Social-Spot, der im
Feed stehen bleibt.

Drittens die Lizenzen: Musik und Sprecher-Rechte für TV-Ausspielung
sind teurer als für Social-Only.

Die obere Grenze von 15.000 Euro ist für aufwendigere TV-Produktionen
mit professionellen Schauspielern, mehreren Locations und cinematischer
Postproduktion. Was oben drüber liegt, ist Großmarken-Territory.

Hinweis für KMU: Für die meisten mittelständischen Unternehmen in
Norddeutschland ist TV-Werbung 2026 nicht das Format mit dem besten
Kosten-Reichweiten-Verhältnis. Das Mediabudget für die Schaltung kommt
obendrauf – mehr dazu in Abschnitt 7.

3.3 Cinema-Spot

Preis-Range 2026: 15.000 – 40.000 Euro

Cinema-Spots starten bei 15.000 Euro – und das ist keine Willkür.
Kinowerbung stellt die technisch anspruchsvollsten Anforderungen aller
Formate: 4K-Auflösung oder höher, Dolby-taugliches Audio, spezifische
DCP-Mastering-Anforderungen für die digitale Kinoausspielung.

Dazu kommt der Kontext: Im Kino sitzt das Publikum, schaut ohne
Ablenkung auf eine 20-Meter-Leinwand und sieht den Spot mit voller
Aufmerksamkeit. Das ist der Traum jedes Marketers – aber es bedeutet
auch, dass alles sichtbar ist, was beim Social-Spot noch durchgeht.

Die Förde Sparkasse nutzt diesen Kanal: ihr Azubi-Recruiting-Film
läuft in lokalen Kinos in Schleswig-Holstein. Das ist eine durchdachte
Dual-Distribution-Strategie – mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Für wen lohnt sich Cinema? Für Marken, die im eigenen Einzugsgebiet
als Premium-Anbieter wahrgenommen werden wollen, und für Kampagnen, die
mit hohem Aufmerksamkeitsniveau und ohne Scroll-Option ausgestrahlt
werden sollen.


4. 3 echte Beispiele aus
FUTRIZE-Projekten

4.1 Förde
Sparkasse: Recruiting-Film mit 30-Sek-Social-Cut

Die Förde Sparkasse rekrutiert jährlich rund 40 Azubis in einem
Markt, in dem sich Banken und Sparkassen um dieselbe Zielgruppe
bewerben. Statt eines klassischen, inszenierten Werbespots mit
Schauspielern haben wir echte Azubis vor die Kamera geholt.

Das Ergebnis war ein 90-Sekunden-Imagefilm – und ein 30-Sekunden-Cut
für Social-Media-Ausspielung. Dieser Cut ist kein simples Trimmen des
längeren Films. Er hat eine eigene Hook, eine eigene Pacing-Logik und
wurde für den Kino-Kontext technisch angepasst – der Film läuft
zusätzlich in lokalen Kinos in Schleswig-Holstein.

Hier liegt ein wesentlicher Punkt, den viele unterschätzen: Der
30-Sek-Cut alleine wäre pro Sekunde teurer als Teil einer
Gesamtproduktion. Die Vor-Produktion – Konzept, Briefing,
Location-Koordination, Azubi-Casting – fällt einmal an, egal ob am Ende
30 oder 90 Sekunden stehen. Wer nur den 30-Sek-Spot produziert, trägt
diesen Aufwand komplett auf dem kürzeren Format. Wer beides produziert,
verteilt ihn.

Das ist der stärkste Hebel, wenn du ein Budget effizient einsetzen
willst: Kombiniere Längen, nicht Einzelproduktionen.

4.2
B2B-Mittelstand-Werbespot (THORNAR-Style)

THORNAR Blitzschutz ist ein Handwerksbetrieb mit einem konkreten
Recruiting-Problem: Potenziellen Bewerbern fehlt jede Vorstellung davon,
wie der Arbeitsalltag aussieht. Für dieses Format braucht es keinen
aufwendig inszenierten Werbespot.

Was wir stattdessen produziert haben: authentische Reels und
Talking-Head-Interviews, die echte Arbeitssituationen zeigen. 30
Sekunden, eine Location, eigene Mitarbeiter vor der Kamera – kein Budget
für Schauspieler oder aufwendige Inszenierung.

Das Ergebnis liegt im unteren Bereich der Social-Spot-Range, weil
alle Preistreiber in Richtung „minimal“ zeigen: eine Location, keine
externen Darsteller, Standard-Postproduktion. Und es funktioniert – weil
Authentizität im Recruiting-Kontext mehr Überzeugungskraft hat als
Hochglanz.

Was das für dich bedeutet: Du musst nicht ins obere Preisband, um
einen wirksamen 30-Sek-Spot zu produzieren. Die Frage ist, was dein
Publikum wirklich überzeugt.

4.3 @ambastious vs. 1
klassischer 30-Sek-Spot

Das ist das ehrlichste Beispiel, das ich dir geben kann – weil es
mein eigener Account ist.

Ich hätte für meinen CEO-Personal-Brand-Account @ambastious einmalig
einen professionellen 30-Sek-Spot produzieren lassen können. Budget:
ungefähr 4.000 Euro für einen gut produzierten Social-Spot. Ergebnis:
ein Spot. Vielleicht 50.000 Views, wenn alles gut läuft.

Wir haben das nicht gemacht. Stattdessen haben wir dasselbe Budget
über fünf Monate in einen Kurzvideo-Stack investiert – fortlaufende,
algorithmisch optimierte Kurzvideos im UGC-Style. 1,4 Millionen Reach in
fünf Monaten.

Das ist kein Argument gegen klassische Spots. Es ist ein ehrlicher
Vergleich, der zeigt, was 2026 aus einem fixen Budget gemacht werden
kann. Ein 30-Sek-Spot hat einmal einen Peak – und dann ist er fertig. 30
Kurzvideos haben 30 Starts. Jedes Video ist eine neue Chance, den
Algorithmus zu triggern.

Für Reichweite und Sichtbarkeitsaufbau gewinnt der Stack. Für ein
definiertes Hero-Asset für Kino, TV oder Messe gewinnt der Spot. Diese
Entscheidung solltest du treffen, bevor du ein Budget freigibst.


5.
1 Spot oder 30 Kurzvideos? Was 2026 mehr Reach pro Euro bringt

Das ist die Frage hinter der Frage. Wer einen 30-Sek-Spot plant,
fragt sich eigentlich: Ist das das richtige Format – oder ist es das
Format, das sich vertraut anfühlt?

Meine ehrliche Einschätzung 2026: Ein einzelner 30-Sek-Spot lohnt
sich nur noch in drei Szenarien.

Szenario 1: TV oder Cinema-Kampagne. Du willst einen
Spot, der im Privatfernsehen oder im Kino läuft. Dann brauchst du genau
das: einen Spot, der den technischen Anforderungen des Kanals entspricht
und eine Produktion hat, die auf dem Leinwandformat standhält.

Szenario 2: Brand-Awareness-Pulse. Du hast eine
konkrete Kampagnenwoche, ein Event oder einen Produktlaunch – und willst
in diesem Zeitfenster mit einem klar gebrandeten Asset Aufmerksamkeit
erzeugen. Ein einzelner, hochwertiger Spot als Anker einer Kampagne
macht Sinn, wenn der Rest der Kampagne ihn stützt.

Szenario 3: Hero-Asset für ein größeres Setup. Du
brauchst ein Ankervideo für deine Website, für Investor-Pitches oder für
Messe-Screens. Hier ist der Spot das Hero-Asset in einem größeren
Kommunikations-System – nicht das einzige Format.

Für alles andere – Reichweite, Follower-Wachstum, Employer-Branding,
Personal-Brand-Aufbau, organische Sichtbarkeit – sind 20 Kurzvideos die
bessere Investition. Nicht weil Spots schlecht sind, sondern weil 20
algorithmisch optimierte Videos 20 Start-Punkte haben statt einem.

Das ist keine Überzeugungsarbeit gegen Spots. Wir produzieren beides.
Aber du solltest wissen, was du konkret erreichen willst, bevor du
entscheidest, welches Format dein Budget bekommt.


Du planst gerade ein konkretes Video-Projekt? Sag
uns Format, Plattform und Ziel – wir nennen dir in 15 Minuten eine
ehrliche Range, kein „auf Anfrage“.
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6.
Versteckte Kosten, die du im Budget einkalkulieren solltest

Der Produktionspreis ist nicht der Gesamtpreis. Es gibt vier
Kostenblöcke, die in Angeboten oft fehlen oder unklar formuliert
werden.

Musik-Lizenzen

Musik ist fast immer lizenzpflichtig. Lizenz-Bibliotheken für
Social-Ausspielung kosten ab 20 bis 200 Euro pro Track – je nach
Plattform und Laufzeit. Musik für TV oder Cinema kostet mehr und wird
oft separat verhandelt. Kläre im Erstgespräch, ob Musik im Angebot
inklusive ist und für welche Kanäle die Lizenz gilt.

Schauspieler-Gagen und Nutzungsrechte

Professionelle Schauspieler oder Models bekommen eine Grundgage für
den Drehtag – und separate Nutzungsrechte, die nach Kanal, Reichweite
und Laufzeit gestaffelt sind. Ein Schauspieler für einen Social-Spot
kostet weniger als derselbe Schauspieler für einen bundesweiten TV-Spot.
Dieser Unterschied taucht in Festpreisangeboten oft nicht auf.

Location-Gebühren und Genehmigungen

Externe Locations kosten Geld. Öffentliche Räume, Parks oder Straßen
brauchen manchmal Genehmigungen bei der Stadt – mit Gebühren und
Bearbeitungszeiten. Kalkuliere das von Anfang an mit, wenn dein Spot an
einer ungewöhnlichen Location gedreht werden soll.

Revision-Schleifen

Viele Angebote enthalten eine oder zwei Revisions-Runden im Preis.
Jede weitere Revision kostet extra. Das ist fair – aber überraschend für
alle, die nicht damit gerechnet haben. Klär vor der Produktion, wie
viele Feedback-Runden im Angebot inklusive sind.


7.
Mediabudget für die Schaltung: Der zweite Budgetblock

Die Produktionskosten sind das eine. Was es kostet, den Spot auch zu
zeigen, ist ein separates Thema – und für viele der größere
Budgetposten.

TV-Schaltung

Die Schaltkosten für einen 30-Sek-TV-Spot variieren stark nach
Sender, Tageszeit und Zielgruppen-Reichweite. Regionalprogramme beim
Privatfernsehen starten im niedrigen vierstelligen Bereich pro
Schaltung. Prime-Time bei großen Privatsendern liegt im fünfstelligen
Bereich und darüber. Das Mediabudget kommt zur
Produktionskostenkalkulation vollständig hinzu.

Cinema-Schaltung

Kinowerbung wird über Vermarkter wie Weischer oder Screenvision Media
gebucht. Regionale Kinokampagnen in einem Bundesland für mehrere Wochen
starten typischerweise ab 2.000 bis 5.000 Euro netto – je nach Anzahl
der Kinos, Laufzeit und Buchungsklasse.

Social-Media-Ads

Ein Social-Spot als bezahlte Anzeige auf Instagram, TikTok oder
YouTube kostet so viel, wie du bereit bist auszugeben – das ist der
Vorteil des Formats. Du kannst mit 500 Euro pro Monat starten und
skalieren, wenn die Performance es rechtfertigt. Das macht Social-Spots
flexibler als TV oder Cinema – sowohl in der Produktion als auch in der
Distribution.

Für Video
für Performance-Kampagnen
und den Paid-Traffic-Kontext haben wir ein
eigenes Angebot.


8. Wann ein
30-Sek-Spot nicht das richtige Format ist

Kurz und direkt: Es gibt Situationen, in denen 30 Sekunden die
falsche Entscheidung sind.

Wenn dein Produkt mehr Erklärung braucht

Komplexe B2B-Leistungen, erklärungsbedürftige Software oder
mehrstufige Prozesse lassen sich in 30 Sekunden nicht überzeugend
darstellen. Hier braucht es entweder 60-90 Sekunden oder ein anderes
Format.

Wenn du kontinuierlichen Sichtbarkeitsaufbau
willst

Ein einzelner Spot ist ein Moment, keine Strategie. Wer dauerhaft
sichtbar werden will – auf TikTok, auf Instagram, auf LinkedIn – braucht
Regelmäßigkeit. 30 Kurzvideos über drei Monate haben in diesem Ziel mehr
Wirkung als ein einzelner Spot.

Wenn das Budget zu knapp für echte Qualität ist

Unterhalb von 1.500 Euro ist ein professioneller 30-Sek-Spot kaum
seriös produzierbar. Wer deutlich weniger ausgeben will oder kann, ist
mit UGC-Style-Eigenproduktionen oder mit einem Kurzvideo-System, das auf
Authentizität statt Hochglanz setzt, besser bedient.

Wenn kein klarer Kanal definiert ist

Ein Spot ohne Kanal ist wie eine Anzeige ohne Publikum. Bevor die
Produktion startet, muss klar sein: Wo soll der Spot laufen? Wer soll
ihn sehen? Und wie passt der Spot in den größeren Kommunikations-Plan?
Diese Fragen zu überspringen und einfach „einen guten Spot“ zu
produzieren, ist die häufigste Ursache für Video-Investitionen ohne
messbaren Return.

Für eine tiefere Einordnung – wann klassischer Spot, wann
Kurzvideo-Serie, wann hybride Strategie – haben wir einen eigenen
Artikel zum Storyboard-Prozess
und zur Vorproduktion
geschrieben.

Und für alles rund um TikTok-spezifische Kurzvideo-Strategie gibt es
mehr unter TikTok-Marketing.


9. Häufige Fragen zu
30-Sekunden-Video Kosten

Was kostet ein 30-Sekunden-Werbespot 2026?

Ein 30-Sekunden-Social-Spot für Instagram, TikTok oder YouTube Shorts
kostet 2026 zwischen 1.500 und 4.500 Euro. Ein 30-Sekunden-TV-Spot liegt
zwischen 5.000 und 15.000 Euro, ein Cinema-Spot zwischen 15.000 und
40.000 Euro. Den Preis bestimmen nicht die Sekunden, sondern der Kanal,
die Produktionstiefe und die Besetzung.

Warum kostet ein TV-Spot so viel mehr als ein
Social-Spot?

TV-Spots müssen technische Sender-Standards erfüllen, brauchen
aufwendigeres Konzept-Development, haben höhere Anforderungen an
Schauspieler-Lizenzen und sind auf ein Umfeld ausgelegt, in dem mehrere
Spots hintereinander um dieselbe Aufmerksamkeit konkurrieren. Das sind
andere Produktionsanforderungen als für einen Social-Spot, der im Feed
steht und bei dem Authentizität oft mehr zählt als
Hochglanz-Inszenierung.

Was kostet die Schaltung eines Werbespots?

Die Schaltkosten kommen zur Produktion hinzu und sind ein separater
Budgetblock. Regionales Privatfernsehen startet im niedrigen
vierstelligen Bereich pro Schaltung. Kinokampagnen für eine Region
liegen je nach Laufzeit und Kino-Anzahl ab 2.000 bis 5.000 Euro netto.
Social-Ads sind flexibel und skalierbar – du entscheidest, wie viel du
ausgibst.

Lohnt sich ein einzelner 30-Sek-Spot oder eher mehrere
Kurzvideos?

Ein einzelner 30-Sek-Spot lohnt sich 2026 vor allem in drei
Szenarien: TV- oder Cinema-Kampagne, Brand-Awareness-Pulse mit klarem
Timing, oder als Hero-Asset in einem größeren Kommunikations-Setup. Für
Reichweite, Sichtbarkeitsaufbau und kontinuierliches Wachstum auf Social
Media sind 20 bis 30 Kurzvideos pro Monat in aller Regel die bessere
Investition – weil jedes Video eine neue Chance auf algorithmische
Reichweite ist, statt einer einzelnen.

Wie lange dauert die Produktion eines
30-Sek-Spots?

Für einen Social-Spot rechne mit etwa zwei bis vier Wochen von
Briefing bis Freigabe: eine Woche Konzept und Vorbereitung, ein halber
bis ein Drehtag, ein bis zwei Wochen Postproduktion und Feedback-Runden.
Ein TV-Spot braucht durch technische Abnahme-Anforderungen und
aufwendigeres Konzept typischerweise drei bis sechs Wochen.


10. Fazit: Was du jetzt tun
solltest

30-Sekunden-Video-Kosten in 2026 sind kein Geheimnis – wenn du weißt,
welches Format du brauchst und welche Produktionsstufe dein Kanal
erfordert.

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Social-Spot: 1.500 bis 4.500 Euro, ein Drehtag, für Instagram,
    TikTok, YouTube Shorts
  • TV-Spot: 5.000 bis 15.000 Euro, ein bis zwei Drehtage, technisch
    anspruchsvoller
  • Cinema-Spot: 15.000 bis 40.000 Euro, höchste Qualitätsstufe für
    Kinowerbung
  • Kurzvideo-Stack: 4.000 bis 10.000 Euro pro Monat, für
    kontinuierlichen Reichweiten-Aufbau

Der Preis ist nicht das Richtige, mit dem du anfängst. Fang mit der
Frage an: Was soll der Spot konkret bewirken – und auf welchem Kanal
soll er das tun? Die Antwort auf diese Frage bestimmt das Format, und
das Format bestimmt den Preis.

Wenn du konkret planst und eine ehrliche Range für dein Projekt
willst – kein „auf Anfrage“, keine vage Schätzung – ruf an oder buch
einen kurzen Call.


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Sebastian Wiercinski ist Gründer von FUTRIZE in Lübeck und
betreibt den CEO-Personal-Brand-Account @ambastious. FUTRIZE produziert
Kurzvideos und Werbespots für Unternehmen in Norddeutschland – von
Social-Spots bis TV-Kampagnen. Mehr zum Kurzvideo-Stack als
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oder direkt zum Strategie-Gespräch.



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