Videoproduktion Kosten 2026: Was du wirklich zahlst (mit Preistabellen)

Text I Text I Text
Was kostet ein Werbe-, Image- oder Erklärvideo 2026? Echte Preis-Ranges pro Format, was den Preis bestimmt und 3 Praxis-Beispiele aus 200+ Kampagnen.
Professional video production set with cinematographer operating camera, behind the scenes

Videoproduktion Kosten 2026: Was du wirklich zahlst (mit Preistabellen)

Kurzantwort: Ein 30-Sekunden-Social-Spot kostet 2026
zwischen 1.500 und 4.500 Euro, ein 90-Sekunden-Imagefilm zwischen 3.500
und 8.500 Euro, ein 3-Minuten-Premium-Imagefilm zwischen 6.000 und
15.000 Euro. Den Preis bestimmen Drehtage, Anzahl der Locations,
Schauspieler, Postproduktions-Tiefe und Lizenzen. Eine genaue
Aufschlüsselung folgt unten.

Die Frage kommt in jedem zweiten Erstgespräch: „Was kostet ein Video
ungefähr?“ Und meistens steckt dahinter die tiefere Frage: „Wann lohnt
sich das, und wann gibt es bessere Alternativen?“

Wir produzieren Imagefilme, Werbespots, Recruiting-Videos und
Kurzvideo-Serien. Und wir sagen dir in diesem Artikel ehrlich, was die
verschiedenen Formate 2026 kosten – und wann welches Format die bessere
Investition ist.


1. Videoproduktion
Kosten 2026 auf einen Blick

Viele Agenturen schreiben „auf Anfrage“ und hoffen, dich erst im
Gespräch zu bekommen. Das ist verständlich – aber unnötig. Preis-Ranges
nach Format lassen sich klar benennen, auch wenn der genaue Preis von
deinem konkreten Projekt abhängt.

Hier die realistische Übersicht, Stand 2026:

Format Länge Preis-Range 2026 Typische Drehtage
Social-Spot 15-30s 1.500 – 4.500 € 0,5-1
Kurz-Imagefilm 60s 2.500 – 6.000 € 1
Standard-Imagefilm 90s 3.500 – 8.500 € 1-2
Premium-Imagefilm 3 min 6.000 – 15.000 € 2-3
High-End-Imagefilm 5+ min 12.000+ € 3+
Kurzvideo-Stack (TikTok/Reels) 15-60s × 20-40 Posts 4.000 – 12.000 € / Monat rolling

Zwei Hinweise zu dieser Tabelle:

Erstens: Kürzere Formate kosten pro fertige Minute mehr als längere.
Ein 30-Sekunden-Spot für 3.000 Euro sind rechnerisch 6.000 Euro pro
Minute. Ein 3-Minuten-Film für 8.000 Euro sind 2.666 Euro pro Minute.
Das liegt daran, dass Konzept, Crew-Anreise und grundlegende Produktion
unabhängig von der finalen Länge anfallen.

Zweitens: Die Preis-Range innerhalb jedes Formats ist breit – und das
ist kein Trick. Ob dein 90-Sekunden-Imagefilm bei 3.500 oder 8.500 Euro
landet, entscheiden fünf konkrete Faktoren, die wir im nächsten
Abschnitt erklären.

Eine tiefe Imagefilm-Kosten-Analyse findest du in unserem Imagefilm-Kosten-Artikel
– dieser Artikel hier deckt das gesamte Spektrum der Videoproduktion
ab.


2. Was beeinflusst den Preis
wirklich?

Kein Anbieter kann dir seriös einen Preis nennen, ohne diese fünf
Punkte zu kennen. Gleichzeitig reichen sie aus, um deine Kosten auf eine
realistische Range einzugrenzen, bevor du auch nur eine Agentur
kontaktierst.

1. Drehtage: 1, 2 oder 3?

Das ist der stärkste Einzeltreiber für den Preis. Ein Drehtag reicht
für einen 30-Sekunden-Spot an einer Location oder einen kompakten
60-90-Sekunden-Film. Sobald du mehrere Standorte oder einen komplexeren
Erzählbogen willst, brauchst du zwei Drehtage.
Multi-Standort-Produktionen mit dokumentarischem Anspruch gehen auf drei
Drehtage und mehr. Der Unterschied zwischen einem und zwei Drehtagen
macht oft mehr Preisunterschied als alle anderen Faktoren zusammen.

2. Anzahl der Locations

Eine Location bedeutet: Anfahrt einmal, Aufbau einmal, Abbau einmal.
Jede weitere Location multipliziert Logistik und Zeit. Drei verschiedene
Betriebsstandorte klingt nach wenig – bedeutet aber oft zwei Drehtage
plus Fahrtzeiten, Genehmigungen und manchmal Übernachtung.

3. Schauspieler: ja oder nein?

Eigene Mitarbeiter vor der Kamera kosten keine Gage – und liefern oft
authentischere Ergebnisse als gecastete Schauspieler. Professionelle
Schauspieler werden hinzugebucht und erhöhen das Budget, machen aber
Sinn, wenn du kein geeignetes internes Team für die Kamera hast oder ein
klar inszeniertes Drehbuch umgesetzt werden soll.

4. Postproduktions-Tiefe: Basic oder Cinematic?

Standard-Postproduktion bedeutet: sauberer Schnitt, Farbkorrektur,
Sounddesign, Musik. Cinematic-Postproduktion bedeutet: aufwendiges
Color-Grading, Motion Graphics, ggf. Animationen oder spezielle Effekte.
Für die meisten Unternehmensvideos ist Standard-Postproduktion
vollkommen ausreichend. Cinematic lohnt sich, wenn der Film auf großem
Screen läuft (Kino, Messe-LED-Wall) oder gezielt als Premium-Signal
eingesetzt wird.

5. Lizenzen: Standard oder Premium?

Musik, Stock-Footage und Schauspieler-Rechte werden unterschiedlich
lizenziert – je nach Verbreitungsgebiet, Laufzeit und Kanal. Ein Film,
der nur auf eurer Website läuft, braucht andere Lizenzen als einer, der
im TV oder Kino ausgestrahlt wird. Dieser Posten wird häufig
unterschätzt und am Ende des Projekts als Überraschung hinzugerechnet.
Klärt das im Erstgespräch.


3.
Format-Übersicht: 6 Video-Typen und ihre Preis-Realität

Videoproduktion ist kein einheitliches Produkt. Werbespots,
Imagefilme, Erklärvideos und Kurzvideo-Serien haben völlig
unterschiedliche Produktionslogiken – und damit unterschiedliche
Preisstrukturen.

3.1 Werbespot / Social-Spot
(15-60s)

Preis-Range: 1.500 bis 6.000 Euro je nach Länge, Location und
Postproduktion.

Der kürzeste und schnellste Weg zu einem professionellen Video. Ein
15-30-Sekunden-Spot kann an einem halben Drehtag produziert werden, wenn
das Konzept steht. Der Vorteil: Du bekommst Content, der direkt für
Social Media (TikTok, Instagram Reels, YouTube Shorts) oder als
Pre-Roll-Ad funktioniert.

Was du dafür bekommst: Ein sauberes Kreativkonzept, Dreh mit
professioneller Crew, Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign und Export in
alle gängigen Formate.

Wo der Preis steigt: mehrere Takes mit unterschiedlichen Botschaften,
aufwendiges Styling, Schauspieler statt Mitarbeiter, oder der Wunsch
nach Kino-tauglicher Bildqualität.

3.2 Imagefilm (60-180s)

Preis-Range: 2.500 bis 8.500 Euro für Standard-Produktionen.

Der Klassiker im B2B. Ein Imagefilm stellt dein Unternehmen vor –
Werte, Team, Produkte oder Dienstleistungen – in einem kompakten,
professionellen Format, das auf deiner Website, auf Messen oder im
LinkedIn-Feed funktioniert.

Der Preis hängt stark davon ab, wie komplex die Erzählstruktur ist.
Ein „Statement – B-Roll – Statement“-Gerüst ist günstiger als ein
narrativer Imagefilm mit eigener Story. Für eine tiefe
Imagefilm-Kosten-Analyse
– von 30s bis 5min+ – haben wir einen
eigenen Artikel.

3.3 Erklärvideo
(Animation oder Live-Action)

Preis-Range: 2.000 bis 10.000 Euro, je nach Animationstiefe oder
Live-Action-Komplexität.

Erklärvideos erklären komplexe Produkte, Prozesse oder
Dienstleistungen in 60 bis 120 Sekunden. Zwei Wege: animiert
(2D-Animation, Whiteboard, Motion Graphics) oder Live-Action mit
Sprecher und visuellen Einblendungen.

Animierte Erklärvideos sind in der Produktion unabhängig von Location
und Schauspieler – dafür ist der Animations-Aufwand der Preistreiber.
Einfache 2D-Animationen starten bei 2.000 Euro. Aufwendige
Produktions-Animationen mit eigenem Illustrationsstil liegen schnell bei
8.000 bis 10.000 Euro.

Live-Action-Erklärvideos sind flexibler in der Struktur, brauchen
aber trotzdem Drehtag, Location und gutes Licht – weshalb sie preislich
näher an einem Standard-Imagefilm liegen.

3.4 Recruiting- /
Employer-Branding-Video

Preis-Range: 3.000 bis 9.000 Euro.

Recruiting-Videos sind ein Sonderfall: Das Ziel ist nicht, Kunden zu
überzeugen, sondern Bewerbungen zu generieren. Das verändert die
Erzählstruktur. Authentizität schlägt Hochglanz – eigene Mitarbeiter vor
der Kamera funktionieren besser als perfekt gestylete Schauspieler.

Viele Recruiting-Videos liegen in der 90s bis 2min-Range, weil
Bewerber mehr Kontext wollen als bei einem 30-Sekunden-Werbespot.
Dual-Distribution (Social + Kino oder TV) erhöht die Anforderungen an
Bildqualität und Lizenzen.

3.5 Eventfilm / Aftermovie

Preis-Range: 2.500 bis 8.000 Euro.

Eventfilme und Aftermovies dokumentieren Events, Konferenzen,
Produktlaunches oder Firmenanlässe. Der Dreh findet während des Events
statt – das macht die Planung weniger kontrollierbar, aber dafür
authentischer.

Der Preis hängt von der Event-Größe (wie viele Crew-Mitglieder
nötig?), der gewünschten Produktionsqualität (schneller Schnitt
vs. cinematischer Dokumentarstil) und der Lieferfrist ab. Ein
Aftermovie, der 48 Stunden nach dem Event live sein soll, kostet mehr
als einer mit zwei Wochen Postproduktionszeit.

3.6 Kurzvideo-Serie (TikTok
/ Reels-Stack)

Preis-Range: 4.000 bis 12.000 Euro pro Monat.

Das ist kein einzelnes Video, sondern ein System. 20 bis 40 Videos
pro Monat, produziert als rollender Stack, optimiert für TikTok,
Instagram Reels und LinkedIn Video. Was damit möglich ist, zeigt der
@ambastious-Case weiter unten.

Der entscheidende Unterschied zum klassischen Imagefilm: Du kaufst
keine einmalige Produktion, sondern kontinuierliche Sichtbarkeit. Das
ist eine andere Investitionslogik – dazu mehr in H2 #5.


4. 3 echte
Projekt-Beispiele mit Preis-Range

Zahlen im Vakuum helfen wenig. Hier drei konkrete Fälle aus unserer
Praxis, die zeigen, was hinter den Ranges steckt.

4.1
Förde Sparkasse Azubifilm – Recruiting-Video für Dual-Distribution

Die Förde Sparkasse rekrutiert jährlich rund 40 Azubis – eine
Aufgabe, die in einem hart umkämpften Markt für junge Bewerber
funktionieren muss. Die Anforderung war klar: kein Hochglanz-Imagefilm
mit Schauspielern, sondern echte Azubis vor der Kamera.

Das Ergebnis ist ein 60-90-sekündiger Recruiting-Film, der sowohl auf
Social Media als auch in lokalen Kinos in Schleswig-Holstein läuft.
Diese Dual-Distribution war von Anfang an im Konzept eingeplant – was
die Anforderungen an Auflösung, Seitenverhältnis und Tonqualität
beeinflusst hat.

Ein Drehtag, mehrere interne Drehorte der Sparkasse, Koordination der
Azubi-Darsteller, Catering und die technische Anpassung für
Kino-Ausspielung: Das Projekt liegt im mittleren 4-stelligen Bereich,
konkret in der 4.500 bis 7.500 Euro-Range. Die Authentizität der echten
Azubis hat mehr überzeugt als jeder Schauspieler es hätte tun
können.

Förde Sparkasse nutzt FUTRIZE nicht nur für diesen Film. Über 12
Monate Kurzvideo-Produktion auf TikTok sind 9 Millionen Reach aufgebaut
worden. So eine Größenordnung schafft kein einzelner Imagefilm.

4.2 THORNAR
Blitzschutz – B2B-Mittelstand-Kurzformat

THORNAR ist ein mittelständischer Blitzschutz-Handwerksbetrieb mit
einem Recruiting-Problem, das viele Handwerksbetriebe kennen:
potenzielle Bewerber wissen schlicht nicht, wie der Arbeitsalltag
aussieht.

Die Lösung: keine klassische Imagefilm-Produktion, sondern eine
kompakte Serie aus kurzen Reels und Interviews für Instagram und
LinkedIn. Team-Einblicke, echte Arbeitssituationen, authentische
Kommunikation statt Hochglanz-Inszenierung.

End-Preis in der 3.000 bis 5.000 Euro-Range. Warum so kompakt? Eigene
Mitarbeiter als Protagonisten, Standard-Postproduktion, keine
Schauspieler. Das zeigt: Du brauchst nicht ins obere Preisband, um einen
Handwerksbetrieb überzeugend darzustellen. Für Nischenbranchen
funktioniert zugängliche, direkte Kommunikation oft besser als
aufwendige Inszenierung.

4.3
@ambastious
vs. klassischer Imagefilm – Kurzvideo-Stack: 0 auf 1,4 Millionen Reach
in 5 Monaten

Das ist das ehrlichste Beispiel, das ich dir geben kann – weil es
mein eigener Account ist.

Statt eines klassischen Imagefilms für meinen
CEO-Personal-Brand-Account @ambastious haben wir das entsprechende
Budget über fünf Monate in eine Kurzvideo-Serie investiert. Bei meinem
eigenen Account haben wir keinen einzigen klassischen Imagefilm gedreht.
5 Monate Kurzvideo-Serie haben 1,4 Millionen Reach gebracht – für
ungefähr das Budget eines mittleren Imagefilms.

Das ist keine Werbung gegen Imagefilme. Es ist ein ehrlicher
Vergleich: Ein einzelner Imagefilm hätte einen professionellen Film
geliefert – aber keinen Aufbau, keine Regelmäßigkeit, keine
Algorithmus-Dynamik. Wer CEO-Personal-Branding-Videos produzieren lassen
will, sollte sich die Frage stellen, welches Format zu welchem Ziel
passt. Für CEO-Personal-Branding-Videos
haben wir ein eigenes System entwickelt.


Konkretes Briefing? Konkreter Preis. Sag uns Format,
Länge und Zweck – wir geben dir in 15 Minuten eine ehrliche Range, kein
„auf Anfrage“.
Termin buchen


5.
Inhouse vs. Agentur vs. Freelancer – wann was Sinn macht

Drei Wege zur Videoproduktion – drei völlig unterschiedliche Kosten-
und Qualitäts-Profile.

Inhouse-Produktion

Kosten: Kamera-Equipment (500 bis 3.000 Euro einmalig),
Smartphone-Produktion möglich, Software-Abo (Adobe Premiere: 60
Euro/Monat). Dazu kommt Mitarbeiter-Zeit.

Wann sinnvoll: Für TikTok-spezifische Videoproduktion und täglichen
Social-Content. Authentizität, Schnelligkeit und Plattform-Natives sind
wichtiger als Bildqualität. Du hast jemanden im Team, der regelmäßig vor
die Kamera kann und Spaß daran hat. Für TikTok-spezifische
Videoproduktion
haben wir eine eigene Strategie-Übersicht.

Wann nicht sinnvoll: Du brauchst Kino-Qualität, Dual-Distribution
(TV, Kino, Messe) oder einen Film, der fünf Jahre auf deiner Website
läuft und deine Marke repräsentiert.

Freelancer

Kosten: je nach Profil und Erfahrung 800 bis 3.000 Euro für einen
einfachen Unternehmensfilm.

Wann sinnvoll: Klares, abgestecktes Projekt mit fertigem Konzept. Du
brauchst keine Strategie-Beratung, nur jemanden, der sauber dreht und
schneidet. Budget ist begrenzt, Qualitätsanforderungen sind
Standard.

Wann nicht sinnvoll: Komplexe Produktionen mit mehreren Drehtagen,
Schauspieler-Koordination oder aufwendiger Postproduktion. Und wenn du
keine Erfahrung mit Video-Briefings hast – Freelancer setzen um, was du
ihnen sagst. Wenn das Briefing unklar ist, ist das Ergebnis es auch.

Agentur

Kosten: Preis-Ranges aus Tabelle oben. Teurer als Freelancer,
günstiger als Inhouse-Team bei professionellem Anspruch und
Flexibilität.

Wann sinnvoll: Du willst ein Ergebnis, kein Projekt. Die Agentur
bringt Konzept, Crew, Postproduktion und Strategie mit. Du muss nicht
wissen, wie viele Drehtage du brauchst – das klären wir gemeinsam. Für
Produktionen, die jahrelang als Marken-Statement laufen, für
Recruiting-Videos mit Dual-Distribution oder für ein Kurzvideo-System,
das Monat für Monat läuft.

Wann nicht sinnvoll: Wenn du ein Ultra-Low-Budget-Experiment machen
willst und weißt, was du tust. Dann nimm ein gutes Smartphone und einen
Freelancer, teste die Content-Logik, und skaliere erst dann mit
Agentur-Unterstützung.


6. Versteckte Kosten,
die fast jeder vergisst

Die Preis-Ranges in der Tabelle oben sind End-Preise für
Standardprojekte. Es gibt aber Posten, die in vielen Erstgesprächen
unterschätzt werden – und die am Ende böse überraschen.

Musik-Lizenzen

Kostenloser Musik-Stock reicht für Social-Content. Für alles andere –
Website, Kino, TV, Messe – brauchst du lizenzierte Musik mit klaren
Nutzungsrechten. Je nach Nutzungsumfang kostet eine gute Lizenz 100 bis
1.000 Euro. Wer das nicht von Anfang an klärt, zahlt am Ende nach.

Schauspieler und Darsteller

Eigene Mitarbeiter: keine Gage, aber Arbeitszeit und
Koordinationsaufwand. Professionelle Schauspieler oder Models: 300 bis
1.500 Euro pro Person für einen Drehtag, je nach Erfahrung und
Einsatzbereich. Für Kino oder TV kommen Buyout-Gebühren dazu.

Location-Genehmigungen

Drehs in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen oder in
gemieteten Locations brauchen oft Genehmigungen. Das kostet manchmal
nichts, manchmal 200 bis 1.000 Euro. Immer vorab klären – nichts kostet
teurer als ein Dreh, der kurzfristig umgeplant werden muss.

Übersetzungen und Untertitel

Wenn der Film auf mehreren Märkten oder in mehreren Sprachen laufen
soll, kommen Untertitel oder Voice-Overs dazu. Professionelle
Untertitelung für einen 90-Sekunden-Film: 200 bis 500 Euro je
Sprache.

Revisionen und Änderungsschleifen

Die meisten Agenturen rechnen eine bis zwei Korrektur-Runden ein.
Alles darüber kostet. Wer im Erstgespräch keine klaren Freigabe-Prozesse
klärt, zahlt in der Postproduktion die Rechnung für vage Briefings.

Kino-Anpassung

Wenn du deinen Film auch im Kino zeigen willst (wie die Förde
Sparkasse), braucht er eine technische Anpassung: DCP-Format,
spezifische Auflösung, Seitenverhältnis und Tonformat. Das ist ein
separater Produktionsschritt, der 300 bis 800 Euro kosten kann – und der
von Anfang an geplant sein muss.


7. Warum „auf Anfrage“
oft ein rotes Tuch ist

Du kennst das: Du fragst nach Preisen, bekommst „auf Anfrage“ oder
eine vage Antwort. Reddit-Threads zu Videoproduktion-Kosten sind voll
mit Frust darüber.

Ich sage das offen: „Auf Anfrage“ bei Agentur-Preisen heißt meistens,
dass die Range so weit ist, dass ein konkreter Preis ohne Kontext nichts
wert wäre. Trotzdem: Ranges kann man nennen. Wir tun das hier.

Der Hauptgrund für „auf Anfrage“ ist nicht, dass Agenturen ihre
Margen schützen wollen – obwohl das eine Rolle spielt. Der eigentliche
Grund: Interne Abrechnungsgrößen sagen dir ohne weiteren
Projektzusammenhang schlicht nichts Nützliches.

Was klingt nach Transparenz – zum Beispiel was eine Crew intern für
einen Drehtag ansetzt – erklärt dir weder, wie viele Drehtage dein
Projekt braucht, noch mit welchem Crew-Mix gedreht wird. Zwei Drehtage
mit Vollcrew können dasselbe kosten wie vier Drehtage mit kleiner Crew –
oder etwas komplett anderes. Die interne Kalkulation hängt vom Crew-Mix,
Equipment und Auslastung ab. Eine isolierte Zahl wäre
Pseudo-Transparenz, die mehr verwirrt als hilft.

Was ehrlicher ist: End-Preis-Ranges nach Format. Du weißt, was du
drehen willst – dann weißt du auch, in welchem Preisband du dich
bewegst. Genau deshalb liefern wir die Tabelle oben: konkrete
Preis-Ranges nach Video-Länge, nicht interne Verrechnungsgrößen ohne
Projektzusammenhang.

Was wir in einem 15-minütigen Erstgespräch herausfinden: Welches
Format du brauchst, wie viele Drehtage realistisch nötig sind, ob
Schauspieler Sinn machen, was deine Postproduktions-Anforderungen sind –
und dann nennen wir dir eine konkrete Range. Kein Sales-Pitch, sondern
eine ehrliche Einschätzung.


8. FAQ: Häufige
Fragen zu Videoproduktion Kosten

Was kostet ein Imagefilm
2026?

Ein Imagefilm kostet 2026 je nach Format zwischen 2.500 und 15.000
Euro für Standard-Produktionen. Ein 60-Sekunden-Kurz-Imagefilm liegt bei
2.500 bis 6.000 Euro, ein 90-Sekunden-Standard-Imagefilm bei 3.500 bis
8.500 Euro, ein 3-Minuten-Premium-Imagefilm bei 6.000 bis 15.000 Euro.
Die genaue Position innerhalb der Range bestimmen Drehtage, Anzahl der
Locations, Schauspieler und Postproduktions-Tiefe. Die vollständige
tiefe Imagefilm-Kosten-Analyse findest du in unserem Imagefilm-Kosten-Artikel.

Was kostet ein
30-Sekunden-Werbespot?

Ein 30-Sekunden-Werbespot oder Social-Spot kostet 2026 zwischen 1.500
und 4.500 Euro. Die genaue Position innerhalb dieser Range hängt von
Konzept-Aufwand, Anzahl der Locations, Besetzung und
Postproduktions-Tiefe ab. Der Spot kann an einem Drehtag – teils sogar
einem halben Drehtag – produziert werden, wenn das Konzept fertig
ist.

Wie viel kostet ein
Erklärvideo?

Ein Erklärvideo kostet 2026 je nach Typ und Komplexität zwischen
2.000 und 10.000 Euro. Einfache 2D-Animationen starten bei rund 2.000
Euro. Aufwendige Produktions-Animationen mit eigenem Illustrationsstil
liegen bei 6.000 bis 10.000 Euro. Live-Action-Erklärvideos mit Sprecher
und Einblendungen liegen preislich näher an einem Standard-Imagefilm –
also 2.500 bis 6.000 Euro.

Wie lange dauert
die Produktion eines Videos?

Ein Standard-Imagefilm dauert drei bis sechs Wochen von Briefing bis
Freigabe: Konzept- und Drehbuchphase ein bis zwei Wochen, Dreh ein bis
zwei Tage, Postproduktion zwei bis vier Wochen. Erklärvideos mit
aufwendiger Animation dauern oft länger, weil die Animation selbst
zeitintensiv ist. Kurzvideo-Serien funktionieren als rolling System und
starten nach einem initialen Setup-Sprint in den ersten zwei bis drei
Wochen.

Lohnt sich
Videoproduktion für kleine Unternehmen?

Ja – wenn das Format stimmt. Ein klassischer Imagefilm muss nicht der
erste Schritt sein. Für viele kleine Unternehmen ist eine kompakte
Kurzvideo-Serie sinnvoller: niedrigere Einstiegskosten, direkte
Plattform-Dynamik, messbarer Aufbau. Bei Handwerksbetrieben wie THORNAR
Blitzschutz funktioniert authentische, direkte Kommunikation über Reels
und Interviews besser als ein aufwendiger Unternehmensfilm. Wir produzieren
Kurzvideo-Stacks als System
– mit klaren Preis-Ranges von Anfang
an.

Warum
geben die meisten Agenturen keine festen Preise an?

Weil interne Abrechnungsgrößen ohne Projektzusammenhang tatsächlich
keine sinnvolle Information liefern. Was ehrlicher ist: End-Preis-Ranges
nach Format. Du weißt, welches Format du brauchst – dann weißt du auch,
in welchem Preisband du dich bewegst. Wir nennen Ranges, weil wir
glauben, dass du eine ehrliche Einschätzung brauchst, bevor du auch nur
ein Gespräch führst. Was wir nicht nennen: interne Kalkulationsgrößen
ohne Kontext, weil die ohne Projektzusammenhang mehr verwirren als
helfen.


9. Fazit: Was du jetzt tun
solltest

Videoproduktion Kosten 2026 sind kein Mysterium – wenn du die fünf
Preis-Faktoren kennst und weißt, welches Format du brauchst, kannst du
die Range deines Projekts selbst einschätzen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 30-Sekunden-Social-Spot: 1.500 bis 4.500 Euro
  • 90-Sekunden-Standard-Imagefilm: 3.500 bis 8.500 Euro
  • 3-Minuten-Premium-Imagefilm: 6.000 bis 15.000 Euro
  • Kurzvideo-Stack (TikTok/Reels): 4.000 bis 12.000 Euro pro Monat
  • Den Preis innerhalb jeder Range bestimmen Drehtage, Locations,
    Schauspieler, Postproduktions-Tiefe und Lizenzen
  • Manchmal ist eine Kurzvideo-Serie die deutlich sinnvollere
    Investition als ein klassischer Film – bei @ambastious haben 5 Monate
    Kurzvideo-Stack 1,4 Millionen Reach gebracht, die Förde Sparkasse hat
    mit kontinuierlichen Kurzvideos 9 Millionen Reach in 12 Monaten
    aufgebaut

Wenn du gerade konkret planst, lass uns 15 Minuten reden. Wir hören
uns dein Vorhaben an und sagen dir ehrlich, ob ein klassischer Film, ein
Werbespot oder ein Kurzvideo-System für dich besser funktioniert – und
was beides realistisch kostet.


15-Min Strategiegespräch buchen


Sebastian Wiercinski ist Gründer von FUTRIZE in Lübeck und
betreibt den CEO-Personal-Brand-Account @ambastious. FUTRIZE produziert
Imagefilme, Werbespots, Recruiting-Videos und Kurzvideo-Serien für
Unternehmen in Norddeutschland. Wir produzieren
Kurzvideo-Stacks als System
– mit klaren Preis-Ranges von Anfang
an.



Schreib uns!

Direkt sprechen

Rückruf anfordern

Interesse geweckt? Lass uns sprechen!
Fordere jetzt einen Rückruf an und wir finden gemeinsam heraus, wie wir dein Unternehmen voranbringen können.

Einfach, unverbindlich, effektiv.

Unser Netzwerk und Partnerschaften

Schleswig Holstein Der echte Norden
Gründer Plattform
Fablab Lübeck
Qualität durch Ausbildung
Fairplay Management