
Imagefilm Kosten 2026: Was du wirklich zahlst (mit Beispielen)
Kurzantwort: Ein Imagefilm in Deutschland kostet
zwischen 1.500 und 25.000 Euro. Standard-Produktionen für
mittelständische Unternehmen liegen meist zwischen 3.500 und 8.500 Euro.
Die größten Preistreiber sind Drehtage, Anzahl der Locations und
Postproduktions-Tiefe. Ein 90-Sekunden-Imagefilm mit einem Drehtag liegt
meist zwischen 3.500 und 5.500 Euro.
Die ehrlichste Frage, die wir am Telefon kriegen: “Lohnt sich das
überhaupt noch – oder soll ich lieber 30 Reels machen?” Wir produzieren
beides, und in diesem Artikel sagen wir dir ehrlich, wann was Sinn
ergibt.
Was ein
Imagefilm 2026 wirklich kostet – kurz & ehrlich
Viele Agenturen schreiben “auf Anfrage” und hoffen, dich erst im
Gespräch zu bekommen. Das nervt – und es ist unnötig. Preiskorridore für
Imagefilme lassen sich klar benennen, auch wenn der genaue Preis von
deinem konkreten Projekt abhängt.
Hier die realistische Übersicht, Stand 2026:
Ein 90-Sekunden-Unternehmensfilm mit einem Drehtag, einer bis zwei
Locations und Standard-Postproduktion landet typischerweise zwischen
3.500 und 5.500 Euro. Mit Schauspielern, aufwendigerer Postproduktion
oder mehreren Standorten steigst du in die 6.000 bis 8.500 Euro-Klasse
auf. Alles darunter (30-Sekunden-Social-Spots) und alles darüber
(Doku-Produktionen mit mehreren Drehtagen) hat eigene Preisbänder – die
zeigen wir dir im nächsten Abschnitt.
Was du nicht brauchst: eine lange Liste mit Stundensätzen und
Einzelposten. Was du brauchst: eine ehrliche Range für dein Format.
Genau das bekommst du hier.
Preise
nach Video-Länge: Was du für dein Budget bekommst
Die Länge deines Imagefilms ist der stärkste Einzeltreiber für den
Preis. Nicht weil die Minute mehr kostet, sondern weil längere Formate
mehr Drehtage, komplexere Struktur und mehr Postproduktionszeit
bedeuten.
| Format | End-Preis-Range | Typischer Use Case | Was du dafür bekommst |
|---|---|---|---|
| 30s Social-Spot | 1.500 – 4.500 € | Reels, TikTok, Pre-Roll-Ads |
Ein Drehtag, eine Location, kompaktes Kreativkonzept, Standard-Schnitt und Farbkorrektur – fertig für alle gängigen Social-Formate. |
| 60s Kurz-Imagefilm | 2.500 – 6.000 € | LinkedIn-Brand, Website-Header |
Ein Drehtag mit Spielraum für Interviews und B-Roll, saubere Postproduktion mit Sounddesign – funktioniert auf Website-Headern und im LinkedIn-Feed. |
| 90s Standard-Imagefilm | 3.500 – 8.500 € | Klassischer Unternehmensfilm |
Ein bis zwei Drehtage, bis zu drei Locations, Mischung aus Statements und B-Roll, Vertonung inklusive – der klassische “Wer sind wir”-Film für Website und Messe. |
| 3min Premium-Imagefilm | 6.000 – 15.000 € | Recruiting-Film, Messe-Loop |
Zwei bis drei Drehtage, mehrere Locations, Schauspieler oder Kunden-Statements, cinematic Postproduktion mit professionellem Grading und ggf. Motion Graphics. |
| 5min+ High-End | 12.000+ € | Doku-Stil, Multi-Standort |
Mehrere Drehtage an verschiedenen Standorten, dokumentarischer Erzählstil, hochwertige Postproduktion mit umfangreichem Color-Grading und Soundmix – für Investoren-Pitches und Corporate-Dokumentationen. |
Zwei Faustregel-Hinweise:
Erstens: Kurze Formate sind pro fertige Minute teurer als lange. Ein
30-Sekunden-Spot für 3.000 Euro kostet rechnerisch 6.000 Euro pro
Minute. Ein 3-Minuten-Film für 8.000 Euro kostet 2.666 Euro pro Minute.
Das liegt daran, dass Konzept, Setup und Drehanfahrt unabhängig von der
finalen Länge anfallen.
Zweitens: Die Preis-Range innerhalb jedes Formats ist breit – und das
ist kein Trick. Ob dein 90-Sekunden-Imagefilm bei 3.500 oder bei 8.500
Euro landet, entscheiden sieben konkrete Faktoren, die wir im nächsten
Abschnitt erklären.
7 Faktoren, die
deinen Imagefilm-Preis bestimmen
Kein Anbieter kann dir seriös einen Preis nennen, ohne diese sieben
Punkte zu kennen. Gleichzeitig reichen diese sieben Fragen aus, um deine
Kosten auf eine realistische Range einzugrenzen – bevor du auch nur eine
Agentur kontaktierst.
1. Drehtage: 1, 2 oder 3?
Ein Drehtag reicht für einen 30-Sekunden-Spot an einer Location oder
einen 60-90-Sekunden-Film mit klarer Struktur. Sobald du zwei oder drei
Standorte oder einen komplexeren Erzählbogen willst, brauchst du zwei
Drehtage. Multi-Standort-Produktionen mit Doku-Anspruch gehen auf drei
Tage und mehr. Der Unterschied zwischen einem und zwei Drehtagen macht
oft mehr Preisunterschied als alle anderen Faktoren zusammen.
2. Anzahl der Locations: 1, 2 bis 3 oder 4 bis
5?
Eine Location bedeutet: Anfahrt einmal, Aufbau einmal, Abbau einmal.
Jede weitere Location multipliziert Logistik und Zeit. Drei verschiedene
Betriebsstandorte zu zeigen klingt nach wenig – bedeutet aber oft zwei
Drehtage plus Fahrtzeiten, Genehmigungen und manchmal Übernachtung.
3. Schauspieler: ja oder nein?
Eigene Mitarbeiter vor der Kamera kosten keine Gage – und liefern oft
authentischere Ergebnisse als gecastete Schauspieler. Professionelle
Schauspieler oder Models werden hinzugebucht und erhöhen das Budget,
machen aber Sinn, wenn du keinen geeigneten Mitarbeiter für die
Hauptrolle hast oder ein klar inszeniertes Drehbuch umgesetzt werden
soll.
4. Konzept-Tiefe: Standard-Gerüst oder eigene
Erzählstruktur?
Ein Imagefilm, der auf einem bewährten Gerüst aufbaut (“Statement –
B-Roll – Statement – CTA”), braucht weniger Konzeptzeit als ein Spot,
der eine komplett eigene Erzählstruktur oder einen narrativen Bogen
verfolgt. Eine eigene Story ist teurer in der Konzeptphase, zahlt sich
aber aus, wenn der Film wirklich erinnert wird.
5. Postproduktions-Tiefe: Basic oder Cinematic?
Standard-Postproduktion bedeutet: sauberer Schnitt, Farbkorrektur,
Sounddesign, Musik. Cinematic-Postproduktion bedeutet: aufwendiges
Color-Grading, Motion Graphics, ggf. 2D/3D-Animationen oder spezielle
Effekte. Für die meisten Unternehmensfilme ist Standard-Postproduktion
vollkommen ausreichend. Cinematic lohnt sich, wenn der Film auf großem
Screen läuft (Kino, Messe-LED-Wall) oder gezielt als Premium-Signal
eingesetzt wird.
6. Lizenzen: Standard oder Premium?
Musik, Stock-Footage und Schauspieler-Rechte werden unterschiedlich
lizenziert – je nach Verbreitungsgebiet, Laufzeit und Kanal. Ein Film,
der nur auf eurer Website läuft, braucht andere Lizenzen als einer, der
im TV oder Kino ausgestrahlt wird. Dieser Posten wird häufig
unterschätzt und am Ende des Projekts als Überraschung hinzugerechnet.
Klärt das im Erstgespräch.
7. Drehbuch & Stimmführung
Ob das richtiges
Storyboard zum Drehstart fertig vorliegt oder komplett neu
erarbeitet werden muss, beeinflusst die Konzeptphase erheblich. Manche
Unternehmen kommen mit einem fertigen Drehbuch-Entwurf – das
beschleunigt die Produktion spürbar und senkt den Preis.
Warum
Agenturen interne Abrechnungsgrößen verschweigen – und warum das auch so
bleiben sollte
Du kennst das wahrscheinlich: Du fragst nach Preisen, bekommst “auf
Anfrage” oder eine vage Antwort. Reddit-Threads zu Imagefilm-Kosten sind
voll mit Frust darüber.
Der Hauptgrund ist nicht, dass Agenturen ihre Margen schützen wollen
(obwohl das auch eine Rolle spielt). Der eigentliche Grund: Interne
Abrechnungsgrößen sagen dir ohne weiteren Kontext schlicht nichts
Nützliches.
Was klingt nach Transparenz – zum Beispiel eine Zahl dafür, was eine
Crew intern für einen Drehtag ansetzt – erklärt dir weder, wie viele
Drehtage dein Projekt braucht, noch mit welchem Crew-Mix gedreht wird.
Zwei Drehtage mit Vollcrew können dasselbe kosten wie fünf Drehtage mit
kleiner Crew – oder etwas komplett anderes. Die interne Kalkulation
hängt vom Crew-Mix, vom Equipment und von der Auslastung ab. Eine
einzelne isolierte Zahl wäre Pseudo-Transparenz, die mehr verwirrt als
hilft.
Was ehrlicher ist: End-Preise nach Format. Du weißt, was du drehen
willst – dann weißt du auch, was du zahlst. Genau deshalb liefern wir
die Tabelle oben: konkrete Preis-Ranges nach Video-Länge, nicht interne
Verrechnungsgrößen ohne Projektzusammenhang.
Konzept und
Drehbuch: Was in dieser Phase passiert
Bevor auch nur eine Kamera aufgebaut wird, steht das Konzept. Das
kostet Zeit – und ist gut investiert.
Ein typisches Konzept für einen 90-Sekunden-Imagefilm umfasst:
Kernbotschaft und Erzählstruktur, grobe Szenenaufteilung (Storyboard
oder Shotlist), Besetzung (Mitarbeiter oder Schauspieler), Locations und
Genehmigungen sowie Anforderungen an Musik und Ton.
Zeitaufwand für Standard-Konzepte: ein bis zwei Wochen. Komplexere
Produktionen mit Drehbuch-Entwicklung oder mehreren Abstimmungsrunden
brauchen zwei bis drei Wochen.
Was in dieser Phase schiefläuft: vage Zieldefinitionen (“wir wollen
was Professionelles”), fehlende Freigaben für Locations oder Mitarbeiter
und Konzepte, die sich nach dem ersten Briefing drei Mal drehen. Jede
Änderung nach Konzeptfreigabe kostet – entweder Zeit oder Geld, meist
beides.
Produktion
und Dreharbeiten: Was an einem Drehtag passiert
Ein Drehtag beginnt nicht um 9 Uhr und endet nicht um 17 Uhr.
Realistische Kalkulation für einen Produktionstag: acht bis zehn Stunden
Nettoproduktionszeit plus Auf- und Abbau.
Was in dieser Zeit passiert: Aufbau von Licht, Ton und Kamera, Probe
mit den Sprechern oder Schauspielern, Takes für alle geplanten Szenen,
B-Roll-Aufnahmen für Schnitt-Material und technische Abnahme vor
Ort.
Die häufigste Ursache für Kostensteigerungen auf dem Dreh: nicht
genug Vorbereitung. Mitarbeiter, die spontan absagen. Locations, die
sich beim Dreh als ungeeignet herausstellen. Und Auftraggeber, die am
Set neue Ideen haben. Was im Briefing unklar ist, kostet auf dem Dreh
das Dreifache.
Ein Mid-Artikel-Hinweis an dieser Stelle: Wenn du dir eine konkrete
Schätzung für dein Projekt willst – nicht eine allgemeine Range, sondern
eine Zahl für genau dein Vorhaben – schick uns dein Konzept in zwei
Sätzen. Wir melden uns binnen 24 Stunden mit einer konkreten
Preis-Range, kein Sales-Pitch.
Postproduktion: Was
nach dem Dreh noch kommt
Der Schnitt ist oft der unterschätzte Teil einer Produktion. Nach
einem Drehtag mit mehreren Stunden Rohmaterial braucht ein erfahrener
Editor zwei bis vier Tage, um einen 90-Sekunden-Film zu schneiden, zu
farbkorrigieren und zu vertonen.
Konkrete Zeitrahmen nach Format:
- 30s Social-Spot: ein bis zwei Tage Post
- 60-90s Standard-Imagefilm: zwei bis vier Tage Post
- 3min Premium-Imagefilm: fünf bis acht Tage Post
- 5min+ Doku: zehn Tage und mehr
Was Basic-Postproduktion enthält: Schnitt, Farbkorrektur,
Musikunterlegung, Sounddesign, Export für gängige Formate.
Was Cinematic-Postproduktion zusätzlich kann: aufwendiges
Color-Grading (LUT-Entwicklung für bestimmte Look-Ästhetik),
Motion-Graphics und Titeleinblendungen, Voice-Over-Integration und
komplexes Soundmix, sowie spezifische Export-Versionen für Kino, TV oder
LED-Wall.
Für einen ausführlichen Vergleich aller Videoproduktions-Kosten – von
Social Reels bis Werbespots – findest du den ausführlichen
Vergleich aller Videoproduktions-Kosten im Wissen-Bereich.
3
Beispiel-Produktionen aus unserer Praxis
Zahlen im Vakuum helfen wenig. Hier drei konkrete Fälle, die zeigen,
was hinter den Ranges steckt.
Beispiel
A: Förde Sparkasse Azubikampagne (4.500 – 7.500 €)
Die Förde Sparkasse rekrutiert jährlich rund 40 Azubis – eine
Aufgabe, die in einem hart umkämpften Markt für junge Bewerber
funktionieren muss. Statt eines klassisch inszenierten Spots mit
professionellen Schauspielern haben wir echte Azubis vor die Kamera
geholt.
Das Ergebnis: ein 60-90-sekündiger Recruiting-Film, der sowohl auf
Social Media als auch in lokalen Kinos in Schleswig-Holstein läuft.
Diese Dual-Distribution (Social + Kino) war von Anfang an im Konzept
eingeplant, was die Anforderungen an Auflösung, Seitenverhältnis und
Tonqualität beeinflusst hat.
Warum in der 4.500 bis 7.500 Euro-Range? Ein Drehtag, mehrere interne
Drehorte, Catering und Koordination der Azubi-Darsteller, plus die
technische Anpassung für Kino-Ausspielung. Die Authentizität der echten
Azubis hat mehr überzeugt als jeder Schauspieler es hätte tun können –
und das Konzept funktioniert, weil echte Menschen echte Erfahrungen
teilen.
Beispiel B:
THORNAR Blitzschutz Recruiting (3.000 – 5.000 €)
THORNAR ist ein mittelständischer Blitzschutz-Handwerksbetrieb mit
einem Recruiting-Problem, das viele Handwerksbetriebe kennen:
potenzielle Bewerber wissen schlicht nicht, wie der Arbeitsalltag
aussieht.
Die Lösung: eine Serie aus kurzen Reels und Interviews, die
Team-Einblicke und echte Arbeitssituationen zeigen. Format: Instagram
und LinkedIn, kein klassischer Imagefilm, sondern authentische Einblicke
in den Betrieb.
End-Preis in der 3.000 bis 5.000 Euro-Range, weil: kompakte Drehtage,
eigene Mitarbeiter als Protagonisten, keine Schauspieler,
Standard-Postproduktion. Das zeigt, dass du nicht ins obere Preisband
musst, um einen Handwerksbetrieb überzeugend nach außen darzustellen.
Für Nischenbranchen funktioniert zugängliche, direkte Kommunikation oft
besser als hochglänzende Inszenierung.
Beispiel
C: @ambastious –
Kurzvideo-Serie vs. klassischer Imagefilm
Das ist das ehrlichste Beispiel, das ich dir geben kann – weil es
mein eigener Account ist.
Statt eines klassischen 90-Sekunden-Imagefilms für meinen
CEO-Personal-Brand-Account @ambastious haben wir das entsprechende
Budget über fünf Monate in eine Kurzvideo-Serie investiert. Ergebnis:
von 0 auf 1,4 Millionen Reach in fünf Monaten. Mit einem einzigen
Imagefilm hätten wir einen professionellen Film gehabt – aber keinen
Aufbau, keine Regelmäßigkeit, keine Algorithmus-Dynamik.
Das ist keine Werbung für Kurzvideos gegen Imagefilme. Es ist ein
ehrlicher Vergleich, der zeigt, dass das Format die Strategie bestimmen
sollte – nicht andersherum.
Lohnt
sich ein Imagefilm überhaupt? Imagefilm vs. Kurzvideo-Serie
Das ist die Frage, die ich am häufigsten höre – und die einzige
ehrliche Antwort lautet: kommt drauf an.
In meinen eigenen Worten:
“Bei meinem eigenen Account @ambastious haben wir genau das
ausprobiert: Statt eines 90-Sekunden-Imagefilms haben wir das gleiche
Budget über 5 Monate in eine Kurzvideo-Serie gesteckt. Ergebnis: 0 auf
1,4 Millionen Reach. Bei einer unserer Kundinnen, der Förde Sparkasse,
sind über 12 Monate auf TikTok 9 Millionen Reach zusammengekommen. So
eine Größenordnung schafft kein einzelner Imagefilm. ABER: Wenn du auf
einer Messe stehst, einem Investor pitchst oder einen Karriere-Spot im
Kino zeigen willst, schlägt der klassische Film die Reels. Hier ist wann
welches besser funktioniert.”
Wann ein klassischer Imagefilm die bessere Wahl
ist:
- Du brauchst ein Format für Offline-Kontext: Messe, Event, Kino,
TV - Du pitchst Investoren oder Unternehmenspartner, die Hochglanz
erwarten - Du willst einmalig ein definiertes Markenbild setzen, das Jahre
gilt - Dein Produkt oder deine Dienstleistung braucht eine längere
Erklärung, die in Reels nicht funktioniert - Du hast kein internes Team, das regelmäßig vor der Kamera steht
Wann eine Kurzvideo-Serie den Imagefilm schlägt:
- Dein Ziel ist Reichweite und Sichtbarkeit über Zeit, nicht ein
einzelner Moment - Du baust eine Personal-Brand oder willst als Geschäftsführer
sichtbar werden - Deine Zielgruppe ist auf TikTok, Instagram Reels oder LinkedIn Video
unterwegs - Du hast jemanden im Team, der regelmäßig vor die Kamera kann (30
Minuten pro Woche reichen) - Du willst mit echten Daten entscheiden, ob Content-Investment sich
lohnt – statt einmalig viel auszugeben und zu hoffen
Ob du das komplett auslagern
solltest oder ob ein eigenes Team sinnvoller ist, hängt von deiner
Ressourcen-Situation ab – dazu haben wir einen eigenen Artikel
geschrieben.
Die kurze Antwort: Wenn du auf einer Messe stehst oder einem Investor
pitchst, nimmst du den klassischen Film. Wenn du Reichweite und
kontinuierliche Sichtbarkeit willst, nimmst du die Serie. Wir
produzieren beides – und helfen dir, die ehrliche Entscheidung zu
treffen.
Wie
du bei einem Imagefilm sparen kannst (ohne Qualität zu verlieren)
Es gibt fünf konkrete Hebel, die deinen Preis senken, ohne dass der
Film schlechter wird.
1. Drehtag sparen, nicht am Konzept sparen
Der größte Kostenblock ist die Produktion selbst. Wenn du mit einem
sauberen Drehbuch und einer fertig abgestimmten Shotlist in den Dreh
gehst, schaffst du in einem Tag, wofür andere zwei brauchen. Jede Stunde
am Set kostet. Jede Stunde im Vorab-Briefing spart.
2. Eigene Mitarbeiter statt Schauspieler
In der Regel sind echte Mitarbeiter überzeugender als gecastete
Darsteller – und sie kosten keine Gage. Wenn du drei Mitarbeiter hast,
die selbstbewusst vor der Kamera stehen, spar dir den
Casting-Aufwand.
3. Eine Location, mehrere Perspektiven
Du brauchst keine drei Locations für drei verschiedene Bildwelten.
Eine gut gewählte Location mit verschiedenen Einstellungsgrößen,
Lichtstimmungen und Blickwinkeln kann mehr Abwechslung erzeugen als ein
Location-Wechsel mit Fahrtzeit. Dieser Tipp allein kann einen zweiten
Drehtag einsparen.
4. Standard-Postproduktion für Standard-Kanäle
Cinematic Grading sieht gut aus auf dem Kino-Screen. Auf einem
LinkedIn-Feed oder im Instagram-Feed macht es keinen messbaren
Unterschied zur Standard-Farbkorrektur. Sei ehrlich darüber, wo dein
Film ausgestrahlt wird – und wähle die Postproduktions-Tiefe
dementsprechend.
5. Lizenzen von Anfang an klären
Nachträgliche Lizenz-Erweiterungen (z.B. wenn du feststellst, dass du
den Film doch im Kino zeigen willst) kosten das Mehrfache der
ursprünglichen Lizenz-Kosten. Kläre im Erstgespräch genau, auf welchen
Kanälen, in welchem Zeitraum und in welchen Ländern der Film läuft. Das
schützt vor bösen Überraschungen – und erspart Nachverhandlungen.
Häufige Fragen zu
Imagefilm-Kosten
Was kostet ein 3 Minuten Imagefilm?
Ein 3-Minuten-Imagefilm liegt 2026 typischerweise zwischen 6.000 und
15.000 Euro für Standard-Produktionen. Mit mehreren Standorten,
professionellen Schauspielern und cinematischer Postproduktion
überschreiten diese Produktionen die 15.000-Euro-Grenze. Die großen
Treiber in diesem Format sind die Anzahl der Drehtage (meist zwei bis
drei) und die Komplexität der Postproduktion.
Was kostet ein 30 Sekunden Video?
Ein 30-Sekunden-Social-Spot kostet zwischen 1.500 und 4.500 Euro. Die
genaue Position innerhalb dieser Range hängt von Konzept-Aufwand, Anzahl
der Locations, Besetzung und Postproduktions-Tiefe ab. Der Spot kann an
einem Drehtag produziert werden – was ihn bei guter Vorbereitung zum
effizientesten Format macht.
Wie viel kostet ein Imagevideo pro Minute?
Eine pauschale Pro-Minute-Antwort ist nicht sinnvoll, weil sie in die
falsche Richtung führt. Ein 30-Sekunden-Spot kostet pro fertige Minute
mehr als ein 5-Minuten-Film, weil Konzept, Setup und Grundproduktion
unabhängig von der Länge anfallen. Die sinnvollere Frage: Welches Format
brauche ich? Die Antwort darauf steht in der Preistabelle nach
Video-Länge weiter oben im Artikel.
Wie hoch sind die Mindestkosten für einen
Imagefilm?
Realistisch startet ein professionell produzierter Imagefilm bei
1.500 Euro für einen 30-Sekunden-Social-Spot mit einer Location, ohne
Schauspieler und mit Standard-Postproduktion. Alles darunter ist
entweder kein professioneller Film oder eine sehr knappe Produktion ohne
Spielraum für Änderungen.
Lohnt sich ein Imagefilm noch oder ist Social-Video-Content
sinnvoller?
Das hängt von deinem Ziel ab. Für Messe, Investoren-Pitch oder Kino:
klassischer Imagefilm. Für Reichweite, Personal-Brand-Aufbau und
kontinuierliche Sichtbarkeit: Kurzvideo-Serie. Bei meinem eigenen
Account @ambastious haben wir das gleiche Budget,
das ein 90-Sekunden-Imagefilm gekostet hätte, in eine fünfmonatige
Kurzvideo-Serie investiert – und sind von 0 auf 1,4 Millionen Reach
gekommen. Beide Formate haben ihren Platz. Die Frage ist, was du konkret
erreichen willst.
Wie lange dauert die Produktion eines
Imagefilms?
Ein Standard-Imagefilm dauert drei bis sechs Wochen von Briefing bis
Freigabe: Konzept- und Drehbuchphase ein bis zwei Wochen, Dreh ein bis
zwei Tage, Postproduktion zwei bis drei Wochen. Bei komplexeren
Produktionen (Multi-Standort, viele Abstimmungsrunden) rechne eher mit
acht bis zehn Wochen.
Fazit: Was du jetzt tun
solltest
Imagefilm-Kosten in 2026 sind kein Mysterium – wenn du die sieben
Faktoren kennst und weißt, welches Format du brauchst, kannst du die
Preis-Range deines Projekts selbst einschätzen.
Das Wichtigste in Kürze:
- 90-Sekunden-Standard-Imagefilm: 3.500 bis 8.500 Euro, je nach
Drehtagen, Locations und Postproduktions-Tiefe - 30-Sekunden-Social-Spot: 1.500 bis 4.500 Euro
- 3-Minuten-Premium-Imagefilm: 6.000 bis 15.000 Euro
- Der Unterschied liegt nicht in mysteriösen Tagessätzen, sondern in
den sieben konkreten Faktoren, die wir oben erklärt haben - Manchmal ist eine Kurzvideo-Serie die sinnvollere Investition als
ein klassischer Film
Wenn du gerade konkret planst, lass uns 15 Minuten reden. Wir hören
uns dein Vorhaben an und sagen dir ehrlich, ob ein klassischer Imagefilm
oder eine Kurzvideo-Serie für dich besser funktioniert – und was beides
realistisch kostet.
→
15-Min Strategiegespräch buchen
Sebastian Wiercinski ist Gründer von FUTRIZE in Lübeck und
betreibt den CEO-Personal-Brand-Account @ambastious. FUTRIZE produziert
Imagefilme und Kurzvideo-Serien für Unternehmen in Norddeutschland. Videoproduktion in
Lübeck und Personal-Branding-Imagefilm
für Geschäftsführer gehören zum Kernangebot.